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Bestandskunden-Check im Jahresgespräch

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Wirtschaftskrise ist im neuen Jahr vor allem eines wichtig: Sicherheit. Um bestehenden Kunden weiterhin umfassende Sicherheit für ihr Unternehmen bieten zu können, empfehlen die R+V-Experten jetzt bei Jahresgesprächen Versicherungslücken aufzuspüren und zu schließen – wertvolles Vertriebspotential für Vermittler im Home-Office!

Schritt 1: Bestandskunden-Check – Branche & Region

Laut dem österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo)* sind der Handel und die Gastronomie/Hotellerie die am stärksten von der Krise betroffenen Branchen. Aber auch der Dienstleistungssektor und die Baubranche sind auf Grund der Insolvenzen von Zulieferbetrieben schwer geschädigt. Suchen Sie sich daher jene Bestandskunden heraus, die in diesen Branchen vertreten sind und die sich womöglich im Zuge dessen wirtschaftlich verändern mussten.

Zudem ist ein Blick auf die Bundesländer ratsam, denn auch hier gibt es regionale Unterschiede in der ökonomischen Betroffenheit.

Schritt 2: Persönliche Ansprache des Kunden

Trotz aller Schwierigkeiten – einen Vorteil hat der Lockdown immerhin gebracht: die digitale Kommunikation ist für uns alle längst gängige Praxis geworden! Nutzen Sie die Zeit im Home-Office, um via Anruf oder Videotelefonie mit Ihren Bestandskunden Kontakt aufzunehmen. Überprüfen Sie mit gezielten Fragen, ob sich im Betrieb Ihres Kunden Veränderungen ergeben haben – die ideale Gelegenheit, um mit Service zu punkten!

Schritt 3: Fragen stellen und Bedürfnisse erkennen!

Die Folge von einem Geschäftseinbruch, aber auch von einem überaus starken Aufschwung durch die Krise, können Stellenabbau oder -ausbau sein.

Überprüfen Sie daher die Größe und Kennzahlen des Unternehmens und besprechen Sie das Organigramm mit dem Kunden, um einen Änderungsbedarf bei bestehenden Polizzen zu erkennen. Die Änderung in der Unternehmensstruktur kann vor allem den Bedarf an einer D&O-Versicherung wecken und bei bestehenden Verträgen eine Anpassung erfordern (bspw. Neugründungen von Niederlassungen, Umstrukturierungen, Umsatzänderungen etc.). Die Änderungen der Tätigkeitsbeschreibung eines Unternehmens ist vor allem bei der Betriebshaftpflichtversicherung relevant – prüfen Sie hier die Deckung und fragen Sie gezielt nach, ob nach Umschulungen neue Tätigkeitsbereiche entstanden sind, die bisher noch nicht vom Versicherungsschutz umfasst waren. Ein Um- und Ausbau betrifft vor allem auch das Betriebsgebäude und die vorhandene Ausstattung. Wichtige Fragen könnten hier z.B. sein:

  • Welche neuen Güter wurden angeschafft? – Gibt es neue Maschinen, die eingedeckt werden müssen oder sollte die Deckung bei vorhandenen oder neu gemieteten/geleasten Geräten geändert werden?
  • Wurde das Betriebsgebäude oder Lagerflächen umgebaut oder vergrößert bzw. verkleinert? – Manche Firmen profitieren von der Krise und vergrößern Lagerzentren und Betriebsgebäude in Windeseile, andere haben auf Minimalbetrieb umgestellt, weitere haben Click-and-Collect-Dienstleistungen aufgebaut. All das erfordert nicht nur unternehmerische Leistung, sondern auch Absicherung auf vielfältige Weise, wie z.B. Überprüfung der Sachversicherung, Bauwesenversicherung, aber bei geplanten Umbauarbeiten die Vorsorge einer Bauherrenhaftpflicht. Ratsam ist es zudem, an die Transportversicherung für neue Lieferservices zu denken.

Welche technische Einrichtung wurde angeschafft?

Mit der Umstellung auf Home-Office mussten innerhalb kurzer Zeit neue Geräte angeschafft werden. Je detaillierter die Information über die Beschaffenheit und den Wert der neu angeschafften Ausstattung ist (z.B. kaufmännische Einrichtung, Maschinen, Büroelektronik etc.), desto besser kann R+V das Risiko bewerten und eine adäquate und bedarfsgerechte Quotierung vornehmen.

  • Wurde an eine CyberRisk-Absicherung gedacht? Viele Mitarbeiter arbeiten seit Monaten auf dem privaten Laptop. R+V deckt mit „bring your own device“ auch den Verlust von firmenbezogenen Daten auf privat genutzten Endgeräten ab.
  • Reicht die Ertragsausfallversicherung noch aus? – speziell, wenn neue Güter angeschafft werden, muss überprüft werden, ob bei einem Ertragsausfall bzw. einer Betriebsunterbrechung ausreichend Schutz vorhanden ist. Bei R+V sind Zusatzleistungen, wie z.B. Schadenminderungskosten (fremdbezogene Waren, Werbekosten für den Kundenerhalt nach Ausfall, Vertragsstrafen usw.) als Deckungserweiterungen mitversichert, Rückwirkungs- und Wechselwirkungsschäden bereits inkludiert.
  • R+V-Garantieversicherung als Rettungsanker bei Liquiditätsengpässen. Arbeiten Sie vorausschauend und beraten Sie Ihre Kunden daher jedenfalls auch in der Liquiditätsbeschaffung- und Sicherung. Mit Hilfe von Garantierahmen können Unternehmen notwendige Garantien bei R+V abrufen und sich somit Liquidität beschaffen, ohne die Kreditlinie der Bank zu belasten. Das schafft finanziellen Spielraum für die Überbrückung der Krise, aber auch für das Stemmen neuer Aufträge, wenn das Geschäft gerade richtig gut läuft.

Schritt 4: Versicherungssummen & Finanzierung

Mit neuem Wissen über die Struktur und die veränderten Kennzahlen des Betriebes gilt es Versicherungssummen zu checken und auf die veränderten Bedingungen anzupassen. Achten Sie hier speziell auch auf die veränderte Umsatzgröße und bedenken Sie eine Korrektur der Prämie! Nutzen Sie dazu die praktischen R+V-Tarifrechner unter www.tarifrechner-ruv.at!

Schritt 5: R+V berät und findet Lösungen!

Das Expertenteam der R+V Niederlassung Österreich berät sie gerne individuell und hilft dabei, passgenaue Lösungen für Ihren Kunden zu finden. Vereinbaren Sie einen Termin, gerne auch gemeinsam mit Ihrem Kunden.

E-Mail: Info@ruv.at

Telefon: +43 (0) 1 810 5333-0

*Quelle:

https://www.wifo.ac.at/news/corona-krise_regionale_unterschiede_in_der_oekonomischen_betroffenheit

Autor/in

I. Langecker

Jänner 2021